Entstehung und Konzept der Filmakademie Kelle

Er ist anscheinend einfach nicht kleinzukriegen – dieser hartnäckige Wunsch im Menschen, etwas von Bedeutung zu machen. Und deshalb hat Ferenc Kelle 2008 auch die Filmakademie Kelle gegründet: „All das, was ich gelernt habe, möchte ich weitergeben. Jeder Student muss sowieso seinen eigenen Weg, seinen eigenen Ausdruck, finden. Aber ich möchte sie gerne dabei begleiten – so lebt irgendwie ein Teil von mir in ihrer Kunst, in ihrem Schaffen weiter.“

Ferenc Kelle ist selber Kameramann – und zwar schon seit knapp 30 Jahren. Für ihn hat dieser Beruf ganz viel mit Respekt, Feingefühl und Demut zu tun: „Kameramann zu sein, bedeutet mehr als die Technik zu beherrschen.“

Starthilfe, Wegbegleiter, Türöffner – das möchte die Filmakademie Kelle für ihre Studenten sein. Jeder, der seine Leidenschaft für Filmemachen entdeckt, soll hier die Möglichkeit haben, seinen Ausdruck zu finden. Unabhängig von Alter, Vorkenntnissen oder der Herkunft entsteht so jedes Semester eine facettenreiche Gruppe, die sich zusammen mit den Dozenten zu einer kleinen Film-Familie zusammenfindet – mit all den Hindernissen, die es dabei gilt, zu überwinden.